Atempause

Atempause

„… denn mein Haus soll für alle Völker ein Ort des Gebets sein.“

Jes. 56,7 (aus: Bibel „Hoffnung für Alle“)

Zentrales Angebot in der Heilig-Geist-Kapelle bildet der Mittwochnachmittag von 17.00 bis 18.30 Uhr. Die Kapelle öffnet ihre Türe und lädt die Vorbeikommenden ein. In ihr können Menschen aller Glaubensrichtungen und alle Suchenden eintreten, um inne zu halten, Ruhe zu finden, ein offenes Ohr zu erfahren, Begegnung zu erleben, Anregungen im Glauben zu entdecken, Gott in der Stille und im Gebet nahe zu kommen. 

Die Kapelle ist somit Begegnungs-, Ruhe- und Gottesort in einem. Hier entwickelt sich auf diesem Weg ein Raum, der sich Menschen aus allen Völkern öffnet und Begegnung, Dialog und Miteinander ermöglichen will.

Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen öffnet die Kapelle erst wieder am 10. März. Die Projektgruppe arbeitet zwischenzeitlich daran, gesammelte Vorstellungen und eingehende Ideen von Besucher*innen für spätere Umsetzungen vorzubereiten.

Die räumliche Gestaltung musste sich an die gegebenen Umstände bzw. Einbauten anpassen. Der Enge und Eingrenzung wurden mit Kreativität und liebevollen Gedanken zur atmosphärischen Gestaltung begegnet. So wurden in den Zwischenräumen und auf der Empore Sitzgelegenheiten geschaffen und das Interieur mit Tüchern und anderen Accessoires ansprechend aufgewertet.

Atempause

Wann:

jeden Mittwoch, 
von 17:00 bis 18.30 Uhr

Wo:
Heilig-Geist-Kapelle, Buttermarkt 4
Atempause

"Atempause" braucht Sie!
Ihre Mitwirkung

Sie sind herzlich willkommen, uns zu unterstützen, damit wir jeden Mittwoch garantieren können, dass die Heilig-Geist-Kapelle ihre Tür öffnen kann. Wir brauchen Freiwillige, die in diesen zwei Stunden in der Kapelle anwesend sind, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, Wünsche entgegenzunehmen und etwas darauf achten, dass die (Corona-) Regeln eingehalten werden.

Hier können Sie sich für Ihren Einsatz eintragen: https://doodle.com/poll/83g9g8h3wk8w7vzc

Selbstverständlich werden wir im Vorfeld mit Ihnen über Ihren Einsatz sprechen und nach Möglichkeit wird es so sein, dass bei Ihrem ersten Termin, Sie mit einem „alten Hasen“ die Tür der Heilig-Geist-Kapelle öffnen.

Schon jetzt sehr herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Von der Idee zur Wiedereröffnung
in die weitere Zukunft

Buttermarkt_Kempen_Niederrhein-Tourismus
Buttermarkt Kempen © niederrhein-tourismus.de

Mit Offenheit und Toleranz Zugänge zum eigenen Suchen und Fragen nach Gott eröffnen

Im Rahmen einer kirchengemeindlichen Öffentlichkeitsveranstaltung auf dem Buttermarkt kamen die beiden Hauptinitiatoren des neuen Projekts Andreas Bodenbenner und Karl-Georg Kreft ins Gespräch darüber, wie sich die Kirchen in 21. Jahrhundert in der Öffentlichkeit präsentiert und sie dachten darüber nach, wie Glaube den Menschen nahegebracht werden kann und wie die Kirchen auf die Menschen zugehen könne.

Auf dem Buttermarkt stehend fiel der Blick gen Westen auf die Heilig-Geist-Kapelle und es entspann sich die Idee an dieser zentralen Stelle Kirche mit einem neuen Akzent präsent werden zu lassen. Neben der räumlichen Orientierung in der Mitte von Kempen und an einem von vielen Einheimischen wie Auswärtigen frequentierten Fußgängerzonenabschnitt kreisten die Gedanken um die inhaltliche Ausrichtung und es kamen Gedanken mit Begriffen wie: Begegnungsort – Glaubensort – Bet-Raum – Stille-Raum – Inspiration. Im Nachdenken darüber, wie Menschen heute leben und glauben, was Menschen beschäftigt und belastet und wie Kirche Menschen hierzu etwas anbieten kann, wurde bewusst, dass in diesen Bereichen vielfältige Anbieter unterwegs sind. Und so entwickelte sich die Idee, einen Raum zu schaffen, der Menschen einen niederschwelligen und weitläufigen Ansatz bietet, um im hektischen Alltag einen Ruheplatz zu finden, eine Unterbrechung im geschäftigen Tun einzulegen, Anregungen zu erhalten und Gottesbegegnungen zu ermöglichen.

Auf Grundlage der zuvor dargelegten Gedanken wurden Kontakte geknüpft und es bildete sich eine Projektgruppe aus Vertreter*innen der evangelischen Thomaskirche, der evangelischen Freikirche Christus-Centrum-Kempen e.V. und der katholischen Pfarrgemeinde St. Mariae Geburt.

Ausgehend vom ersten Kontakt Ende 2018 bis heute hat sich die Projektgruppe in vielen Treffen Gedanken dazu gemacht, wie den Menschen ein Angebot offeriert werden kann, dass ihnen in Offenheit und Toleranz Zugänge zum eigenen Suchen und Fragen nach Gott eröffnet, um im Glauben Anregungen und Hilfen für das eigene Leben zu erfahren. Vielfältige Ideen wurden gesammelt und warten darauf konkret Gestalt anzunehmen.

Zur Projektgruppe gehören momentan:

Für die katholische Pfarrgemeinde St. Mariae Geburt:
Viktoria Müllenbusch
Susanne Arntz
Andreas Bodenbenner, Gemeindereferent
Pfarrbüro St. Mariae Geburt, Judenstr. 14
Tel. 02152- 8971023
Mail: andreas.bodenbenner@gdg-ktv.de
Web: www.gdg-ktv.de

Für die evangelische Freikirche Christus-Centrum-Kempen e.V.:
Burkhard & Henrike Seidlitz – Gemeindeleitung und Pastoren 
Oliver Köchlin
Andrea Leupers
Frank Heggen
Dunantstr. 23
Tel. 02152-9988999
Web: www.christus-centrum-kempen.de

Für die evangelische Kirchengemeinde Kempen:
Karl-Georg Kreft
Dr. John Nicholls, Pfarrer
Christian Gläser, Gemeindepädagoge
Bernd Wehner, Pfarrer
Gemeindebüro Kerkener Str. 13,
Tel. 02152-890960
Web: http://www.evangelisch-in-kempen.ekir.de

Für die Zukunft ist daran gedacht, mit einzelnen inhaltlich-gestalteten Angeboten den Menschen weitere Zugänge zum Glauben zu offerieren mit z.B.:

  • inhaltlich-gestaltete Gesprächsangebote (Themenforum)
  • Gebete, Besinnungen
  • Gespräche zwischen den Religionen
  • Kunst/ Kultur – Angebote ermöglichen (z.B. Flashmobartige Performance mit Jugendgruppen, Chören oder Posaunenchor)
  • Ideen von Besucher*innen realisieren
  • Marktgebet am Dienstag oder Freitag morgen (bestehendes Angebot wird aus der Kirche St. Marien „umgesiedelt“)
  • Work-Out – Gebet/ Impuls … o.ä. zum frühen Abend
  • Lesungen im kleinen Rahmen

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Karl-Georg Kreft