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Franziskanerkloster Kempen

Trinitatis

Pfarrer Bernd Wehner
An der Orgel: Stefanie Hollinger

Musik zum Eingang

Johann Georg Frech (1790-1864) Vorspiel in G

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Am Sonntag Trinitatis feiern Christen das Fest der Dreieinigkeit Gottes – Dreieinigkeit – eine Aussage die in der Liturgie immer wiederkehrt (Vater, Sohn und Heiliger Geist) und das Wesen Gottes beschreibt. Gott ist umfassender, als ein Mensch begreifen kann. Aber er lässt sich auf eine Geschichte mit den Menschen ein und offenbart ihnen mit der Zeit immer mehr von sich: Als Vater erwählt sich Gott ein Volk, als Sohn kommt er allen Menschen zum Heil. Schließlich bezieht Gott in jedem einzelnen Wohnung: als Begeisterung, als Tröster und als Liebeskraft. Gott ist reine Beziehung. Niemand ist von seiner Gegenwart ausgeschlossen. Gott kann und will nicht für sich sein. Das kommt in der Dreieinigkeit zum Ausdruck.

GEbet

Heiliger Gott, du hast uns geschaffen,
du begegnest uns in Jesus Christus,
du rufst uns durch den Heiligen Geist.
Wir beten dich an und bekennen: In dir ist alles Heil beschlossen.
Dir, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist
sei Lob und Ehre in Ewigkeit.
Amen

LIED: EG 140 Brunn alles Heils

2. Der Herr, der Schöpfer, bei uns bleib,
er segne uns nach Seel und Leib,
und uns behüte seine Macht
vor allem Übel Tag und Nacht.

3. Der Herr, der Heiland, unser Licht,
uns leuchten lass sein Angesicht,
dass wir ihn schaun und glauben frei,
dass er uns ewig gnädig sei.

4. Der Herr, der Tröster, ob uns schweb,
sein Antlitz über uns erheb,
dass uns sein Bild werd eingedrückt,
und geb uns Frieden unverrückt.
 
Vorspiel: Reiner Gaar (*1958)
Text: Gerhard Tersteegen 1745
Melodie: Loys Bourgeois 1551

Schriftlesung Johannes 3, 1-8

Gedanken zum Text

Lied: EG 138 Gott der Vater steh uns bei

1. Gott der Vater steh uns bei
und lass uns nicht verderben,
mach uns aller Sünden frei
und helf uns selig sterben.
»Vor dem Teufel uns bewahr,
halt uns bei festem Glauben
und auf dich lass uns bauen,
aus Herzensgrund vertrauen,
dir uns lassen ganz und gar,
mit allen rechten Christen
entfliehen Teufels Listen,
mit Gottes Kraft uns rüsten.«
Amen, Amen, das sei wahr,
so singen wir Halleluja.

2. Jesus Christus steh uns bei
und lass uns nicht verderben,
mach uns aller Sünden frei
und helf uns selig sterben.
»Vor dem Teufel uns bewahr,
halt uns bei festem Glauben
und auf dich lass uns bauen,
aus Herzensgrund vertrauen,
dir uns lassen ganz und gar,
mit allen rechten Christen
entfliehen Teufels Listen,
mit Gottes Kraft uns rüsten.«
Amen, Amen, das sei wahr,
so singen wir Halleluja.

3. Heilig Geist, der steh uns bei
und lass uns nicht verderben,
mach uns aller Sünden frei
und helf uns selig sterben.
»Vor dem Teufel uns bewahr,
halt uns bei festem Glauben
und auf dich lass uns bauen,
aus Herzensgrund vertrauen,
dir uns lassen ganz und gar,
mit allen rechten Christen
entfliehen Teufels Listen,
mit Gottes Kraft uns rüsten.«
Amen, Amen, das sei wahr,
so singen wir Halleluja.

Vorspiel: Johann Pachelbel (1653-1706)
Text: Martin Luther 1524 nach einer deutschen Litanei 15. Jh.
Melodie: Halberstadt um 1500, Wittenberg 1524

Fürbitten und Vaterunser

Du dreieiner Gott,
du hast uns das Leben gegeben, du willst unser Glück, du lässt uns aufatmen.
Wir gehören zu dir. Wir sind deine Geschöpfe.
So bitten wir dich um Lebenskraft für deine Schöpfung.
Wir bitten für die Kranken – in unserer Nachbarschaft und in der Ferne.
Wir bitten für die Trauernden – du kennst ihre Namen.
Schöpfergott – wir bitten für die Erschöpften.
Erbarme dich.
Wir gehören zu dir. Du rettest und bringst Frieden.
So bitten wir dich um Versöhnung in deiner Schöpfung.
Wir bitten für die, die einander Feind sind – unter den Völkern, in unserer Gesellschaft, in unserer Mitte.
Wir bitten für die, die nach Rettung schreien – in Gefängnissen, Folterkellern, auf der Flucht.
Erlöser Jesus Christus – wir bitten für die Friedlosen.
Erbarme dich.
Wir gehören zu dir. Du schenkst uns neuen Atem.
So bitten wir dich um Hoffnung für deine Schöpfung.
Wir bitten für die Suchenden – die Ratlosen und die die Wütenden.
Wir bitten für die, die enttäuscht sind – von anderen Menschen,
vom Glauben und der Kirche.
Gott, Heiliger Geist – wir bitten für die Sehnsuchtsvollen.
Erbarme dich.
Du dreieiner Gott, schenke uns deinen Atem,
deine Liebe und deinen Frieden heute und alle Tage.
Amen.

Vaterunser

Musik zum Ausgang

Jean Baptist Vanhal (1739-1813): Präambulum in F

Die Kollekte, die am Ende der Gottesdienste gesammelt wird, ist dafür bestimmt, Not außerhalb unserer Gemeinde zu lindern. Dadurch, dass in der Corona-Zeit auf alle Treffen verzichtet werden muss, entsteht den Hilfsorganisationen ein großer Verlust. In Zeiten der Corona-Pandemie ist die Kollekte auch online möglich.