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Gottesdienst am 1. Sonntag nach Trinitatis

Pfarrer Bernd Wehner
An der Orgel: Stefanie Hollinger

Musik zum Eingang

Henry Thomas Smart (1813-1879): Interlude No.6

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Welche Heilsversprechen führen in die Irre? Welche der mir angebotenen Wege führen wirklich zum Leben, sind von Gott? Der 1. Sonntag nach Trinitatis ermuntert dazu, aufmerksam zu bleiben für die Stimme Gottes zwischen den vielen Stimmen um uns herum. Dazu gibt es Hilfen: die Worte und Werke Jesu, das Zeugnis von Mose und den Propheten, ein Bekenntnis, das an Gott allein festhält und nach Gottes Willen fragt. Schließlich auch die Erinnerung an das gute Wirken Gottes im eigenen Leben. Wer dem aufmerksam nachgeht geht den Weg der Liebe, die sich furchtlos und freigiebig dem anderen zuwendet.

GEbet

Gott, du bist da.
Du schenkst uns dein Wort, das anstößt und aufrüttelt.
In deinem Namen dürfen wir das Himmelreich ansagen.
Und wir dürfen erleben, wie es mitten unter uns anfängt.
Erwecke uns und wirke in uns, was gerecht ist und gut.
Das bitten wir dich durch Jesus Christus, unsern Herrn.
Amen

Lied EG 155, 1-3 Herr Jesu Christ, dich zu uns wend

1. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend,
dein’ Heilgen Geist du zu uns send,
mit Hilf und Gnad er uns regier
und uns den Weg zur Wahrheit führ.

2. Tu auf den Mund zum Lobe dein,
bereit das Herz zur Andacht fein,
den Glauben mehr, stärk den Verstand,
dass uns dein Nam werd wohlbekannt,

3. bis wir singen mit Gottes Heer:
»Heilig, heilig ist Gott der Herr!«,
und schauen dich von Angesicht
in ewger Freud und sel’gem Licht.

Vorspiel: Otto Abel (1905-1977)
Text: Wilhelm II. von Sachsen-Weimar (?) 1648
Melodie: Gochsheim/Redwitz 1628, Görlitz 1648

Schriftlesung 5. Mose 6, 4-9

Gedanken zum Text

Lied EG 592 Wort, das lebt und spricht

1. Wort, das lebt und spricht,
wenn die Wörter schweigen,
Wort, das wächst und blüht,
wenn die Sprüche welken:
Komm durchs Buch der Bücher,
das in allen Sprachen
Hoffnung in die Welt bringt.

2. Wort, das lebt und spricht,
wenn die Wörter schweigen,
Wort, das wächst und blüht,
wenn die Sprüche welken:
Lass auch uns dein Brief sein,
der in vielen Zeichen
deiner Liebe Raum gibt.

3. Wort, das lebt und spricht,
wenn die Wörter schweigen,
Wort, das wächst und blüht,
wenn die Sprüche welken:
Schreib ins Buch des Lebens
ein mit deiner Handschrift
unser aller Namen.

Vorspiel: Oskar Gottlieb Blarr (*1934)
Text: Dieter Trautwein 1979
Melodie:Oskar Gottlieb Blarr 1979

Fürbitten und Vaterunser

Heiliger und barmherziger Gott,
dein Wort ist Feuer, dein Geist die Liebe,
wir bitten dich:
erneuere uns durch deinen Geist,
begeistere uns mit deinem Wort.
Dein Wort, ewiger Gott, sprich zu den Mächtigen dieser Erde.
Erinnere sie an deine Gebote, damit sie die Schwachen und Fremden beschützen,
damit sie die Wahrheit achten,
damit sie den Frieden suchen.
Erneuere sie durch deinen Geist,
Begeistere sie mit deinem Wort.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.
Dein Geist, treuer Gott, schütze die Leidenden dieser Erde,
damit die Hungernden satt werden  –  
wir gedenken mit Liebe unserer Verstorbenen
und nennen dir in der Stille ihre Namen,
damit die Gedemütigten sich aufrichten –
wir denken an die, die am Hass anderer verzweifeln.
Erneuere sie durch deinen Geist,
Begeistere sie mit deinem Wort.
Wir rufen zu dir: Erbarme dich.
Deine Liebe, barmherziger Gott, verwandele uns.
Ermutige deine Kirche, damit sie zur Einheit findet,
damit sie den verfolgten Glaubenszeugen beisteht –
Im Vertrauen auf Jesus Christus, deinen Sohn,
unseren Herrn und Bruder, bitten wir dich:
Erbarme dich – heute und alle Tage.
Amen.

Vaterunser

Musik zum Ausgang

Henry Thomas Smart: March

Die Kollekte, die am Ende der Gottesdienste gesammelt wird, ist dafür bestimmt, Not außerhalb unserer Gemeinde zu lindern. Dadurch, dass in der Corona-Zeit auf alle Treffen verzichtet werden muss, entsteht den Hilfsorganisationen ein großer Verlust. In Zeiten der Corona-Pandemie ist die Kollekte auch online möglich.